So enthielt der Toner des Samsung Dimethylformamid, das als schädlich für Embryonen gilt. Im Toner der HP-Geräte waren zu viele "flüchtige organische Verbindungen" (TVOC). Ob die Giftstoffe aus dem Toner auch im Feinstaub enthalten sind, ist bislang unklar. Bisher gibt es kein entsprechendes Messverfahren. Weil eine Gesundheitsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, sollte die Feinstaubbelastung so niedrig wie möglich sein.
Nachweisen lassen sich allerdings gasförmige Stoffe, die beim Drucken freigesetzt werden. Bei den aktuellen Messungen von Schadstoffen in der Raumluft blieben nur der HP Color Laserjet CP1515n und der Xerox Phaser 6125 unter den LGA-Grenzwerten. Alle anderen Geräte setzten zu viel krebserregendes Benzol frei. Der Samsung CLP-350N trägt deshalb das Umwelt-Siegel "Blauer Engel" zu Unrecht.
Den Test-Sieg holte sich der HP Color Laserjet CP1515n: Das Gerät bietet eine ordentliche Druckqualität und hielt sich beim Feinstaub-Ausstoß zurück (weniger als 1000 Partikel je Kubikzentimeter Raumluft). Für die TVOC-Verbindungen im Tonerpulver gab es zwar eine Abwertung. Die Stoffe blieben aber im Toner, und auch in der Raumluft konnten keine gasförmigen Schadstoffe nachgewiesen werden. Als einziger Test-Kandidat hielt das Gerät die Grenzwerte des Umweltzeichens "Blauer Engel" ein.